Sonntag, 26. März 2017

Eine Nähreise



Die Aussicht vier Tage am Stück zu nähen, lässt doch das Herz einer jeden Hobbyschneiderin höher schlagen, oder!? 

Also habe ich mich Mitte März auf ins schöne Unterfranken, in die Nähe von Würzburg gemacht. 



Übernachtet und genäht wurde in einem 4* SPA & Wellness-Hotel, welches neben sehr schönen Zimmern auch über ein Restaurant, in dem der Gaumen mit feiner, fränkischer Küche verwöhnt wird, bietet. 




Mit unserer Kursleiterin hatten wir richtig Glück, denn als selbstständige Schneidermeisterin hat sie über 20 Jahre Erfahrung und quasi schon alles geschneidert, was man schneidern kann.


Die Voraussetzungen waren also perfekt und so konnten vier Nähverrückte „arbeiten“ ohne ständig auf die Uhr sehen zu müssen, pure Zeit für unser Hobby also. Es war wunderbar entspannt und es herrschte eine ganz tolle Stimmung. 


Einen Nachmittag haben wir uns sogar von den Nähmaschinen getrennt und eine kleine Stadtführung genossen, ein Besuch im Nähgeschäft eingeschlossen 😉

Was ich genäht habe?
Während der täglichen (sechs) Nähstunden habe ich zwei Kleider geschafft. Hört sich jetzt nicht nach viel an, aber der Lernerfolg war riesig. Zeigen werde ich die Ergebnisse in einem separaten Post.

Mein Fazit:
Es lohnt sich sein heimisches Nähzimmer auch mal zu verlassen und sich auf ein neues Abenteuer einzulassen. Ich habe jedenfalls viel gelernt und kann es nur empfehlen. (Dies ist keine Werbung für die ich irgendwelche Zuwendungen erhalte, sondern reine Begeisterung).



Zu Gast bei: #fürmehrersteMale
Blogger Tricks

Dienstag, 21. März 2017

Patch it zur KSW #23


Alle guten Dinge sind bekanntlich drei und so durfte ich nach meinem Beitrag zum KSW Nr. 17 und Nr. 19 auch dieses Mal wieder dabei sein.


In dieser Runde war Janny die Gastgeberin. Ihr Stoff mit den Bäumen rief regelrecht nach Verstärkung. Wie gut das ich noch drei passende Westfalenstoffe im Schrank hatte, so konnte ich mich doch gleich mal an Patchwork versuchen. 



Mit den Nähten bin ich durchaus zufrieden, treffen die Ecken doch tatsächlich aufeinander.

Tasche Patchwork


so sieht das Gesamtwerk aus

Taschensewalong


Beim Futter habe ich es mir recht leicht gemacht, indem ich einen Baumwollbeutel aus dem Supermarkt verwendet habe. Spätestens nach der ersten Wäsche finde ich sie nämlich sehr unansehnlich.

Also erst einmal die Tragegriffe ab- und eine Wendeöffnung aufgetrennt.



Ein klarer Vorteil bei dieser Art von Upcycling ist, dass man genau sieht wo der neue Tragegriff angebracht werden muss.



Ein weiterer Pluspunkt: so ein Patchwork-Beutel ist wirklich schnell genäht und macht richtig was her.




zu Gast bei: Creadienstag, HoT, TT, Taschen-Sew-Along, KSW


Sonntag, 19. März 2017

Zwischenstand FJKA


Ich komme, trotz sechs Tagen Pause, gut voran.



Das Rückenteil ist fertig



Gestern habe ich in einem kleinen Strickmarathon das linke Vorderteil bis zur Ausschnittkante gestrickt.



So sieht es derzeit in meinem Wollkorb aus



Nun zu den gestellten Fragen:
Welche Anleitungen bevorzugt ihr, Zeitschriften, Bücher oder lieber aus dem Internet?

Haltet ihr euch stur an die Anleitung oder nehmt ihr die Anleitung eher als grobe Vorlage?

Zur Zeit bevorzuge ich Zeitschriften und nehme das Internet gerne zu Hilfe, wenn ich nicht weiter komme. Da ich noch nicht wirklich "sattelfest" beim Stricken bin, halte ich mich erst mal noch an die Anleitungen. 

Wie weit die anderen Teilnehmer des FJKA sind, könnt ihr hier nachlesen. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.


zu Gast bei: liebste Maschen

Freitag, 10. März 2017

Hörbuch-Tipps


Bis ich auf Hörbücher gestossen bin, war ich manchmal etwas verzweifelt, dass ständig neue tolle Bücher erscheinen und ich einfach nicht nachkam mit dem Lesen. 

Heute lasse ich mir beim Stricken, Autofahren und Bügeln etwas vorlesen und "schaffe" unglaublich viele Bücher. Es gibt fast nichts was mich mehr entspannt als in andere Welten abzutauchen. Falls es dir ebenso geht, habe ich hier ein paar Hörbuch-Tipps für dich:



Inhalt:
Ella Beene kann sich glücklich schätzen mit ihrem wunderbaren Ehemann, zwei lebhaften Kindern und Schwiegereltern, die sie wie eine eigene Tochter betrachten. Aber als ihr Mann Joe bei einem Unfall ertrinkt, ist ihr Leben mit einem Schlag auf den Kopf gestellt, und das Glück, das ewig dauern sollte, scheint vorbei zu sein. Als Joes schöne Exfrau, die ihn und die gemeinsamen Kinder drei Jahre zuvor verlassen hatte, plötzlich auf der Beerdigung auftaucht, fürchtet Ella das Schlimmste – zu Recht. Sie muss ihre eigene Trauer bewältigen, darum kämpfen, die Kinder zu behalten und sich um das wirtschaftliche Überleben der Familie kümmern. Aber während sie alles daran setzt, alles richtig zu machen und den Prozess um das Sorgerecht zu gewinnen, muss sie auch die Frage beantworten, ob sie die beste Mutter für die Kinder ist.






Inhalt:
»Private Pflegerin für schwerkranken Unternehmer nach Südfrankreich gesucht. Sprachkenntnisse von Vorteil, aber nicht Bedingung.« 

Als die Krankenschwester Marita diese Annonce in der Zeitung liest, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben von Grund auf ändern wird. Schon lange hadert sie mit sich und den eingefahrenen Gleisen ihrer Existenz. Doch erst ihre achtzehnjährige Tochter bewegt Marita dazu, auf die Anzeige zu antworten. So landet sie auf dem von Blütenduft und Sonnenglut durchtränkten Gut der Lafleurs in der Nähe der Parfümstadt Grasse. Hier blühen die Rosen und der Jasmin, die die Grundlage für wunderbare Düfte und den Reichtum der Lafleurs bilden. Der schwerkranke Unternehmer entpuppt sich als schwieriger Patient, und Lucien, sein Sohn, ist offenbar auch nicht viel besser. Marita könnte verzweifeln, wären da nicht die herzensgute Haushälterin Segolène und der charmante Filou François, der Marita die zauberhafte Côte d’Azur von ihrer schönsten Seite zeigt …




Inhalt:
Alexa Petri hat schon seit vielen Jahren ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Doch nun liegt Cornelia im Koma und Alexa muss ihre Vormundschaft übernehmen. Sie findet einen Brief, der Cornelia in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt: als leidenschaftliche junge Frau im Hamburg der frühen Sechzigerjahre. Und als Opfer der schweren Sturmflutkatastrophe. Alexa beginnt zu ahnen, wer ihre Mutter wirklich ist. Als ein alter Freund von Cornelia auftaucht, ergreift Alexa die Chance: Sie lässt sich die Geschichte ihrer Mutter erzählen.
 


Inhalt:
Was, wenn du im falschen Moment die falsche Entscheidung triffst?

Simon will in der Provence ein ruhiges Weihnachtsfest feiern, doch dann begegnet er Nathalie, einer jungen, verwahrlosten Frau. Er bietet ihr seine Hilfe an - und wird in eine mörderische Geschichte hineingezogen, deren Anfänge in Bulgarien liegen: Bei Selina, einem jungen Mädchen, das ein besseres Leben suchte und in die Hände skrupelloser Verbrecher geriet. Selina gelingt die Flucht, doch damit löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die Simon und Nathalie zum Verhängnis werden... 



Zu Gast bei: Buch und mehr, Freutag

Dienstag, 7. März 2017

Lesezeichen nicht nur für meinen SUB


Lesezeichen sind in meinen Augen alles andere als überflüssig, denn wie ich hier schon einmal berichtet habe, hasse ich Eselsohren in Buchseiten. Zudem ist es für mich eine Art Wertschätzung gegenüber Büchern.

Wusstest du z. B., dass Lesezeichen schon seit 2000 Jahren existierten und Ende des 19. Jahrhunderts sogar als Werbeplattform genutzt wurden? 

Obwohl ich eine Menge Lesezeichen besitze, kommen immer wieder welche hinzu. Schließlich ist mein Stapel ungelesener Bücher ebenfalls ganz schön umfangreich. Zudem verschenke ich Bücher immer mit einem schönen Lesezeichen.


Vielleicht magst du dich ja auch eindecken, dann habe ich hier ein paar DIY-Ideen für dich:

Schneide aus einem alten Atlas oder einem Stadtplan einen ca. 16 cm x 9 cm großen Ausschnitt aus, falte ihn längst zur Hälfte und laminiere ihn. Jetzt schneidest zu das Lesezeichen zurecht, lochst es und dekorierst es mit einem Bändchen.


DIY Lesezeichen

Lesezeichen für die Reise


Aus einem Lederrest habe ich zwei Rechtecke von ca. 5 cm x 18 cm ausgeschnitten, ein Webband dazwischen gelegt und alle drei Schichten zusammen genäht. 


Lesezeichen nähen

Zur Verzierung kannst du noch eine Blüte o. ä. mit einer Lochzange stanzen.

Leder stanzen

Lesezeichen aus Leder


Noch schneller geht die dritte Variante:
Einfach ein paar Holzperlen auf ein Satinband fädeln, das Ende des Bandes zurück durch die Kugeln führen und fertig.

DIY Lesezeichen

Kugel-Lesezeichen



zu Gast bei: CreadienstagHoT, Meertje


Sonntag, 5. März 2017

Die Vernunft hat gesiegt


Heute heißt es beim FJKA 2017:

Der kalendarische Frühling ist da und mit ihm ein konkreter Plan fürs Frühlingsjäckchen! Welches Muster, welches Modell werde ich stricken? Welche Wolle verwende ich?

Euer Favorit - und auch meiner - war die Kimono Jacke von Lamana.

Source

Entschieden habe ich mich jedoch für die Anleitung von Drops. 
Source

Hierfür hatte ich passendes Garn im Vorrat und die Maschenprobe passte ganz genau. 



Zudem weiß ich ja, dass ich aufgrund von diversen Renovierungsarbeiten im Haus nicht viel Zeit zum Stricken habe. Also lieber ein kleines Projekt das ich auch schaffen kann.


Außerdem habe ich noch meinen Lamana Mantel auf den Nadeln



und für unterwegs ein paar Socken



Nun bin ich gespannt, wie sich die anderen Teilnehmerinnen entschieden haben.


zu Gast bei: Maschenfein Berlin

Freitag, 3. März 2017

Waffeln gehen immer


Rezepte für Waffeln gibt es ja unzählige im Netz, ausprobiert habe ich auch schon ganz viele, lande jedoch immer wieder bei dieser Version...



Für ca. 10 Waffeln:
200 gr. weiche Butter
160 gr. Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
4 Eier
1 Prise Salz
1 TL Zimt
Saft einer Zitrone
300 gr. Mehl
1/2 Pck. Backpulver
125 ml Mineralwasser

Butter, Zucker, Vanillinzucker, Eier und Salz schaumig schlagen bis sich der Zucker gelöst hat. Zimt und Zitronensaft unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls zügig unterheben. Zum Schluss das Mineralwasser zugeben.

Dazu gehören natürlich Sahne, Vanilleeis und heiße Kirschen. Letztere gebe ich inkl. Saft in einen Topf und binde sie nach dem Aufkochen mit Vanillepudding-Pulver an.

Die Waffeln lassen sich auch am nächsten Tag noch ganz hervorragend als Plätzchen-Ersatz essen.